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Wie im Jahr zuvor hatten wir (das sind meine Schwester, ihr Freund und ich) auch in diesem Jahr eine gemeinsame Reise als Weihnachtsgeschenk entwickelt. Das Ziel der Reise sollte dieses Mal die ungarische Hauptstadt an der schönen blauen Donau sein: Budapest. Die gesammelten Infos waren vielversprechend und als Reisezeit wählten wir einen Termin noch vor Weihnachten. Nach dem die Lufthansa nur ein eingeschränktes Angebot nach Budapest bietet, fiel die Wahl auf deren Tochterlinie Germanwings. So machten wir uns am 4. Oktober auf nach Stuttgart und flogen nach Ungarn.

Eines muss man den Leuten von Germanwings ja lassen: die Tüten waren lustig bedruckt. Ich zweifle jedoch daran, das Menschen mit Flugangst das ebenso witzig finden wie wir…

Auf das Bauchgefühl hören Nicht persönlich nehmen

Nach einem ruhigen Flug (ohne Essen) kammen wir gegen Mittag in Budapest an. Dort wurden wir von unserem gebuchten ELIT TAXI abgeholt und zum Budaer Burgviertel gebracht, dort hatten wir uns eine Ferienwohnung gemietet. Wie exklusiv diese Lage ist, konnten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen. 😉

Am Burgviertel angekommen

In der Wohnung angekommen, bezogen wir unsere Zimmer und machten erstmal einen kleinen Erkundungsspaziergang im Burgviertel. Wir stellten relativ schnell fest, dass dies der exklusivere Teil Budapests sein musste, da hier auch die Preise der Pubs, Cafés und Restaurants etwas gehobener waren. Da wir großen Hunger hatten besuchten wir das Pest-Buda und – ungelogen – das Essen war großartig und jeden Forint wert! Danach begaben wir uns zur Fischerbastei und waren beeindruckt! Welch ein Blick auf Budapest!

Anschließend besuchten wir noch das Apotheker-Museum im Burgviertel. Dies zeigt interessante Gerätschaften und Hernagehensweisen, wie in früheren Zeiten Medizin und Arzneimittel erstellt wurden. Der Eintrittspreis ist human, leider sind die Bilder nichts geworden 🙁
ungarn-parlament

Zum Abschluss im Burgviertel noch schnell eine Mélange* im Miro. In diesem Café sind alle Wände mit Bildern von Joan Miro und auch die restliche Einrichtung kommt im farbenfrohen Stil daher. Touristisches Publikum, aber sollte man sich doch mal ansehen. Auf dem weiteren Weg entdeckten noch den relativ unscheinbaren Eingang des „Budapester Labyrinths“, das angeblich den gesamten Burgberg von Budapest durchzieht. Das haben wir uns dann mal für einen der nächsten Tage vorgemerkt.

*Ungarische Mélange
Die Mélange, wie sie in Ungarn serviert wird hat nichts mit der Wiener Melange zu tun. Es ist ein komplett anderes Getränk: Ähnlich der Latte Macchiato ist die Mélange in Schichten eingegossen. Die Mélange wird in einem Glas mit Stil serviert. Unten befindet sich flüssiger Honig, dann folgt ein Mocca darüber befindet sich aufgeschäumte Milch und Schlagsahne. Eine tolle Kaffeespezialität, die ich zuvor noch nirgends gesehen habe. Schade eigentlich, unbedingt probieren!
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Dieser Artikel wurde von Jens verfasst.