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Wenn jemand eine Reise tut,
So kann er was verzählen.
D’rum nahm ich meinen Stock und Hut
Und tät das Reisen wählen.

Matthias Claudius

Und mal ehrlich, wer zeigt denn nicht gerne, wie toll die Orte sind, an denen man war. Das Posting der Bilder via Facebook ist hier durchaus verbreitet, bietet allerdings eine sehr kurze Halbwertszeit und birgt auch einige Gefahren. Das Smartphone herumzuzeigen ist auch nicht die schönste Lösung.

Es gibt kreativere und bessere Möglichkeiten die Urlaubsfotos darzustellen, anstatt sie nur auf einer Festplatte zu bewahren.

Urlaubsfotos als Kalender

Ich habe von meine Schwester zu Weihnachten (…naja, eigentlich schenken wir uns nichts…) einen Kalender mit Bilder unserer Reisen bekommen. Dieser zieht in meiner Wohnung nun Blicke auf sich – dezent 🙂 Und schon darf man dem Besuch erzählen, wo man war und was man dort alles erlebt hat.

Aber viel besser: Man sieht jeden Tag das oder die aktuellen Monatsbilder und schon werden die Erinnerungen an eine (hoffentlich) erlebnisreiche Reise mit viel Spaß, Ausgelassenheit und Erlebnissen wach. Und so können diese Kalender aussehen:

Die Urlaubskalender
Links der 2017 Kalender, rechts die Übersicht des 2015 Kalenders

Das gerahmte Bild

Ein Urlaubsfoto einzurahmen ist nun bei weitem keine Raketenwissenschaft, doch als ich nach Rahmen für die unten genannten französischen Poster im Internet suchte, stieß ich auf ein paar Dinge, die man beachten sollte. Außerdem war ich doch überrascht, wie viele Optionen sich bei einem Rahmen bieten. Je mehr man sich informiert, desto komplexer wird es. Im Marketing nennt man das wohl „Paradoxum of Choice“ mit dem Ergebnis, dass ich die Poster mindestens zwei Jahre ungerahmt herumliegen hatte. Holzrahmen, Alurahmen, Fotorahmen, Passepartout, Steller (oder nicht), Aufhänger, Sideload, Backloader, Wechselrahmen – und was es sonst noch so an Begrifflichkeiten gibt…

Deshalb habe ich auch hier ein paar How-tos und Tipps zusammengeschrieben.

Es müssen nicht unbedingt Urlaubsfotos sein

Ich habe mir bei einem Aufenthalt in Paris in Montmartre ein paar historische, französische Poster gekauft, unter anderem von Shows des Moulin Rouge während der Belle Epoque. Auch diese sind für mich eine schöne Erinnerung. Ich habe diese Poster gerahmt in meiner Essecke hängen sowie eines davon über meiner Theke in der Küche. Obwohl das ein relativ teures Vergnügen war, da die Poster nicht in DIN- oder Fotomaßen sind, bin ich mit diesem Ergebnis und den täglichen Erinnerungen an Paris sehr glücklich.

Historische frz. Plakate Moulin Rouge
Gerahmte historische französische Plakate

*Tipps zum Bilder einrahmen
Ein Bild einzurahmen ist nicht schwer, doch müssen vorab ein paar Entscheidungen getroffen werden. Dazu zählen unter anderem, welche Art von Rahmen man nimmt, wie beispielsweise die Frage Holz oder Aluminium? Oder ob man ein Passepartout dazunimmt. Auch das verwendete Bilderglas ist – je nach Aufhängeort – eine durchaus zu berücksichtigende Entscheidung. Ich habe hier einige Tutorials und Hilfeseiten zur Einrahmung zusammengestellt.

Ein Fotobuch als Urlaubsalbum

Die dritte Möglichkeit, die ich noch kurz anreißen möchte ist das Fotobuch. Ich habe von der Reise nach Paris, bei der ich auch die o.g. Poster gekauft habe ein Fotobuch. Das ist im Prinzip analog zu den Kalendern, nur dass man das Fotobuch eben nicht in die Wohnung hängen kann 🙂 Es ersetzt das gute alte Fotoalbum, wie man es aus der Kindheit – also zumindest meiner – kennt. Im Gegensatz zum Fotoalbum, muss man sich aber nicht, wenn die Filme entwickelt sind nicht hinsetzen und die Bilder mit Klebepads, Fotoecken oder sonstwie ins Buch bringen. Sondern: Zuerst bringt man die (digitalen) Bilder ins Buch und dann wird entwickelt. Als Ergebnis erhält man ein fertiges Fotoalbum mit exakt der richtigen Seitenanzahl.

Damit wäre schon ein Vorteil gegenüber dem klassischen Fotoalbum offensichtlich: Es bleiben keine leeren Seiten oder Fotos übrig und man hat nicht ein Reiseziel in 2 verschiedenen Alben weil die Seiten nicht mehr gereicht haben. Während ich den Artikel so schreibe denke ich aber, dass das „richtige“ Fotoalbum auch eine coole Sache war und ist.

Und jetzt? (tl;dr)

Wie auch immer: Macht was aus euren Erinnerungen und Urlaubsfotos. Ich habe hier mit Kalender, Einrahmen und Fotoalbum bzw. -buch nur ein paar Ideen dargelegt. Seid kreativ!
Für gute Ideen und Anmerkungen dürft Ihr natürlich gerne die Kommentarfunktion bemühen oder mich auch direkt kontaktieren.

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Dieser Artikel wurde von Jens verfasst.